

Den Abgrund erzählen. Eine Textwerkstatt über Antagonisten und das Böse
Worum es geht
Antagonisten mit zwielichtigen Absichten, bedrohlich wirkende Handlungsorte: In der Literatur hat die vielgestaltige Darstellung des Bösen eine lange und skandalöse Tradition. Tollkühne Schriftsteller haben seit jeher die Abgründe von Gesellschaft und Natur literarisch vermessen und ihr Lesepublikum zur Erkundung dieser Abgründe eingeladen. Beides erfordert Einfallsreichtum und Wagemut – denn wer ahnt schon, was oder wer einem da wirklich aus der Finsternis entgegenblickt?
Kursziel
In diesem Online-Kurs wollen wir uns mit den verschiedenen Möglichkeiten beschäftigen, wie im Laufe der Literaturgeschichte über das Böse erzählt wurde und wie wir selbst mit unseren Texten über das Böse erzählen können. Gerade die Literatur ermöglicht uns durch die vielfältigen Ausdrucksmittel der Fiktion unkonventionelle Darstellungsformen und nonkonformistische Betrachtungsweisen unserer eigenen Existenz.
Arbeitsweise/Voraussetzungen
Ob Kriminalroman mit gesellschaftlicher Brisanz, autobiografische Horror-Story oder Gedichtzyklus über das Unheimliche: Jeder Textvorschlag aus der eigenen Schublade, der auch nur im Entferntesten das Böse zum Thema hat, ist herzlich willkommen und wird gemeinsam konstruktiv in seiner Weiterentwicklung begleitet. Inspiriert von Beispielen aus der Literaturgeschichte, werden wir auch neue Texte verfassen, um auf literarische Weise die große Streitfrage zu umkreisen, inwiefern das Böse durch seine bloße Existenz das Gute erst ermöglicht.
Veranstaltungsform
Online via Zoom
Daten und Zeiten
Abendkurs vom 5. Februar bis 26. März 2026
Donnerstags, 19 bis 21 Uhr
8 Termine
Kursnummer: ON-2026-20
Anmeldeschluss: 10.01.26

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