In der Leselounge stehen einmal monatlich schriftstellerische Erfolgsgeschichten oder Verlagsprofile im Mittelpunkt. Wir laden Autorinnen und Autoren, Verleger und Verlegerinnen ein und freuen uns auf ihre Geschichte bis zum ersten eigenen Buch bzw. bis zum individuellen Programm. Sie erzählen über Wege und Umwege, Stolpersteine und Sprungbretter und berichten von Möglichkeiten und Herausforderungen auf dem aktuellen Buchmarkt. Die Leselounge lebt aber auch von der Interaktion: Eure Fragen sind herzlich willkommen!
Termin: 11.08.2026, 20 Uhr
Gäste: Peter Amsler, Angela Buddecke, Karoline Hugler (Erzählverlag)
»Wir erzählen immer. Wir können gar nicht anders.«
Der Erzählverlag versteht sich als Plattform für alle, die etwas zu sagen haben. Wir gehen ins Gespräch mit dem Verleger und zwei Autorinnen, die im Erzählverlag veröffentlicht haben:
Peter Amsler war bis 2018 Klassenlehrer an einer Waldorfschule in Brandenburg, ehe er den Erzählverlag gründete. Schnell stellte er fest, dass es sich vom Büchermachen nicht gut leben lässt. Mit einem kleinen Deputat heuerte er erneut als pädagogische Fachkraft an einer Waldorfschule in Berlin an und führt heute ein abwechslungsreiches und glückliches Leben zwischen Schreibtisch und Schulhort, Buchmessen und Lesungen. In einer Puppenbühne spricht er regelmäßig Märchen der Brüder Grimm ein und organisiert Workshops zu pädagogischen Themen.
Angela Buddecke versteht es, als langjährige Schauspielerin und Musik-Kabarettistin mit Worten umzugehen. In ihrem autofiktionalen Roman »Niemand liebt mein Leben so wie ich« verarbeitete sie 2022 eine lebensbedrohliche Erkrankung, die sie unkonventionell überwinden konnte – so unkonventionell und erfrischend wie die Sprache in ihrem Debüt, das sie selbst als »Ermutigungsbuch« ansieht – für alle, die schwere Lebensentscheidungen zu treffen haben.
Karoline Hugler arbeitet als Schauspielerin und Regisseurin bei der Comédie Soleil in Werder (Havel) in Brandenburg. Das Programm ihres Theaters, das sie gemeinsam mit Julian Tyrasa leitet, besticht durch Stücke, die den Zeitgeist hinterfragen und sich nicht scheuen, Stellung zu Fragen von Krieg und Frieden zu beziehen. Das Manuskript ihres Debütromans »Meer von Sonnenblumen« begleitete sie bereits viele Jahre, ehe es im Erzählverlag 2024 veröffentlicht wurde. Darin thematisiert sie die alles entscheidende Frage: Flucht oder Kampf?
Veranstaltungsform
Online via Zoom