

METHOD WRITING – Finde deine Stimme!
Worum es geht
Stille. Es ist dunkel. Die 1.500 Besucher im Ballsaal des Sheratons in Los Angeles halten den Atem an. Ein Scheinwerfer ist auf die Bühne gerichtet und illuminiert einen hochgewachsenen Mann mit buschigen weißen Augenbrauen im Sakko. Es ist kein Klischee, wenn ich behaupte, dass man die Stecknadel hätte zu Boden fallen hören können. Der Mann ist Robert McKee, der Hollywood Script-Doctor, dem unter anderen Peter Jackson und die Pixar Studios ihre Erfolge verdanken. Ihm wurde gerade die Frage gestellt: Wie finde ich meine Stimme? Es war gegen Ende eines dreitätigen Story-Seminars. Wir waren gestopft mit McKee-schen Schreibtheorien wie Windbeutel in der Bäckereiauslage. Und da adressiert doch tatsächlich jemand den Elefanten im Zimmer oder eher gesagt, das Mammut im Ballsaal. Wie finde ich meine Stimme? »Ha,ha, ha«, lacht der Mann auf der Bühne, »das kann ich dir nicht sagen. Das kann ich dir nicht beibringen. Das musst du selber herausfinden.« Ich aber lachte leise mit. Denn ich wusste die Antwort. Ich habe meine Stimme. Ich bin eine METHOD WRITERIN und nach diesem Kurs wirst du es auch sein. Du wirst deine eigene Stimme entwickelt haben – die, die nur dir gehört. Garantiert.
Kursziel
Unverwechselbare Stimmen: die eine, die nur der Keun gehört (»... – eigentlich hatte ich mir noch die Füße waschen wollen, aber ich war zu müde wegen dem Abend vorher...«), die andere von Rilke (»... Wege will ich erkiesen, die selten wer betritt...«) und dann deine, die ganz anders klingt. Wir werden im Laufe des Kurses die charakteristischen Eigenschaften deiner Stimme herausarbeiten. Weiterhin wirst du am Ende dieses Kurses nie wieder Schreibblokaden haben, ad hoc über alles schreiben können, dich auf den Prozess verlassen können und deinen Schreibstil verbessert haben.
Arbeitsweise/Voraussetzungen
In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit den ersten vier der elf METHOD WRITING Konzepte nach Jack Grapes. Wir starten mit »Schreib wie du sprichst«: Schon zur ersten Unterrichtsstunde bringst du einen Text mit, der keine gekünstelten Sätze, nichts, was du nicht auch so sagen würdest, beinhaltet und liest ihn vor. Dann geht es mit der »Transformationszeile« weiter, um deine Stimme in die Tiefe zu bringen. Es folgt der »Image Moment« der reale in psychologische Zeit verwandelt. Zuletzt widmen wir uns der »Gefürchteten Assoziation«, die nichts anderes als eine psychovisuelle Assoziation ist und die man nicht mit einer psychologisch logischen Assoziation verwechseln sollte – spätestens dann wirst du die Klänge deines eigenen Tones vernehmen, deine Leser und Leserinnen werden es auch. Ohne jeden Zweifel.
Veranstaltungsform
Online
Daten und Zeiten
Abendkurs vom 23. Oktober bis 11. Dezember 2025
Donnerstags von 19 bis 21 Uhr
Kursnummer: ON-2025-84
Anmeldeschluss: 23.10.25

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