Stefan Gmünder

Redakteur und Literaturkritiker

Stefan Gmünder wurde 1965 in Bern, Schweiz, geboren und lebt seit Ende der 1990er-Jahre in Wien. Er ist Literaturkritiker im deutschsprachigen Raum. Seit 1998 arbeitet er als Literaturredakteur bei der österreichischen Tageszeitung Der Standard. Darüber hinaus ist er seit 2021 Redakteur der Literaturzeitschrift Volltext. Gmünder war von 2015 bis 2019 Mitglied der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises in Klagenfurt und engagiert sich seit vielen Jahren intensiv für die Förderung der Gegenwartsliteratur.

Neben seiner journalistischen Tätigkeit ist Gmünder auch als Herausgeber und Autor tätig. Gemeinsam mit Klaus Zeyringer veröffentlichte er das Buch Das wunde Leder. Wie Kommerz und Korruption den Fußball kaputt machen, das sich kritisch mit der Entwicklung des Profifußballs auseinandersetzt. Außerdem gab er den Gesprächsband Die Republik Nizon. Eine Biographie in Gesprächen über den Schriftsteller Claude Simon heraus. Seine Essays, Gedichte und Kritiken erscheinen in verschiedenen literarischen und journalistischen Formaten. Für seine Arbeit wurde Stefan Gmünder 2021 mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik ausgezeichnet.

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